Die Metamorphische Methode

Wir bekommen eine Ahnung von der Metamorphischen Methode, indem wir die Natur betrachten. Aus einer kleinen Eichel entsteht eine große Eiche. Eine Raupe wird zum Schmetterling.

Was geschieht im Kokon einer Raupe? Die Form der Raupe verschwindet, wird zu einer gallertartigen Substanz, eine neue Form erscheint – die Form des Schmetterlings. Transformation ist geschehen. Dies weist deutlich auf eine Intelligenz hin, eine Kraft welche am Wirken ist. Sie ermöglicht dem Potential der Raupe sich zu einer neuen Form zu wandeln, in die des Schmetterlings. In gleicher Weise kann sich die Form des Lebens, wie wir uns zum jetzigen Zeitpunkt erleben, in verschiedenster Weise immer wieder neu gestalten.


Bei der praktischen Arbeit mit der Metamorphischen Methode werden auf leichte Art Deine Füße, die Hände und der Kopf berührt. Die Aufgabe des Anwenders ist dabei, seinen Willen außen vor zu lassen und keine Richtung vorzugeben.

Du wirst vollkommen so belassen, wie Du bist. 

Das begünstigt ein Umfeld, in welchem die Dir bereits angeborene Lebenskraft und Intelligenz, unabhängig von einschränkenden Ver- oder Beurteilungen, Glaubenssätzen oder Ratschlägen, wirken kann.

Um Deiner Einzigartigkeit Ausdruck zu verleihen muss nichts hinzugefügt werden.


Während der Sitzung wünschen Manche zu reden, Andere ziehen es vor ruhig zu sein. Es gibt keine Notwendigkeit für den Anwender, Deine persönliche oder medizinische Geschichte zu kennen. Die Methode ist sanft, einfach zu erlernen und, da keine speziellen Fähigkeiten oder Hintergründe vorausgesetzt werden, allen Menschen zugänglich. 


Anwender können keine Prognosen oder Versprechen geben für das, was nach einer Sitzung geschieht, denn jeder ist einzigartig. Oft fühlen sich Menschen energetisiert, entspannt, oder beides. Anwender sind dabei frei von Erwartungen was für Dich richtig oder falsch sein könnte.
Du kannst jederzeit Anwendungen erhalten, unabhängig von Deinem Zustand oder Deiner Lebensumstände.


In manchen Fällen beobachtet man unmittelbare Reaktionen‘ während sie in anderen Fällen subtiler sind. Diese können von dem allgemeinen Gefühl mehr Energie und Vertrauen zu spüren, bis zur Verbesserung von körperlicher, mentaler oder emotionaler Gesundheit reichen, sowie das Auflösen alter Gewohnheiten oder das allmähliche Verschwinden alter Verletzungen. Oft berichten Menschen von deutlichen Veränderungen in der Art wie sie das Leben sehen und wie sie sich selbst erleben. Viele beschreiben ein wachsendes Selbstverständnis und mehr innere Kraft. Manche haben es als ‚zu sich nach Hause kommen‘ beschrieben.

 

Jeder entscheidet für sich selbst über die Anzahl und Häufigkeit der Sitzungen. Gegebenenfalls werden regelmäßig, wöchentliche Anwendungen für stimmig empfunden, oder einfach hin und wieder eine.

Die Metamorphische Methode ist für absolut jeden Menschen in jeder Lebenssituation geeignet.


Jeder kann die Metamorphische Methode praktizieren. Die Praxis ist sehr einfach zu erlernen und anzuwenden. Seminare stehen zur Verfügung um die Methode gemeinsam zu erforschen und das eigene Verständnis zu vertiefen. Manche möchten sie lediglich mit Familie und Freunden teilen und andere wollen sich zum Anwender ausbilden. 


Gaston Saint-Pierre begründete die Metamorphische Methode in den späten 70er Jahren. Lange schon hat ihn das Thema Transformation außerordentlich interessiert und begeistert. Ihm war sehr bewusst, dass Transformation nicht willentlich hervorgerufen werden kann. Die Arbeit von Robert St. John (Metamorphosis) war neben anderen Einflüssen ein wichtiger Impuls für Gaston Saint-Pierre, seinen eigenen Ansatz (Metamorphic Technique®), die Metamorphische Methode, zu praktizieren und weltweit zu unterrichten. Er gründete 1979 die Metamorphic Association welche 1984 als gemeinnützige Bildungseinrichtung in England registriert wurde und international tätig ist.


Metamorphic Association, Dez. 2012